Lüften, um die Geister reinzulassen

Hier kommt wieder ein älterer Text, der auf einem Traum basiert, den ich mal hatte. Wenn ich mich richtig erinnere, war es die Kinosequenz, die ich geträumt hatte. Das andere hat sich daraus entwickelt. Ich hoffe, die Geschichte ist nicht zu cheesy.

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Lüften, um die Geister reinzulassen

Als sie aus dem Winterschlaf erwacht, zieht sie sich ihre Bettdecke hoch bis übers Kinn. Etwas hat sie geweckt. Es ist noch dunkel. Zwei Männer mit verbrauchten, gebrochenen Stimmen unterhalten sich. Sie erkennt sie nicht, da sie sie nicht kennt. Sie sprechen eine fremde Sprache. „Was machen sie in meinem Schlafabteil?“ fragt sie die Männer. Die Stimmen verstummen. In der Ferne bellen Hunde. Das Rütteln des Zuges beruhigt sie. Sie bewegt sich ohne sich zu bewegen. Ihre Decke riecht seltsam. Nicht nach ihr. Irgendwo weint ein Kind. „Warum riecht diese verdammte Decke nicht nach mir?“ denkt sie. Impulsiv steigt sie aus dem Bett, öffnet das Fenster, saugt die klare, kühle Nachtluft ein. In der Dunkelheit leuchtet lediglich der Schnee. Sie seufzt schwer. „Der Winter ist noch gar nicht vorbei.“ Sie hält ihre Bettdecke zum Auslüften in den Fahrtwind. Doch dieser entreißt sie ihr. Sie hört sich schreien und fluchen. Nachdem sie sich den Handrücken wund gebissen hat, beschließt sie, den Schaffner um eine neue Decke zu bitten.

Der schmale Gang ist menschenleer. Sie hört die beiden Männerstimmen wieder. Sie dreht sich im Kreis, da sie die Richtung ihres Ursprungs nicht ausmachen kann. Im Fenster sieht sie die Reflektion von zwei alten Männern. Aber sie ist offenkundig allein auf dem Gang. Der eine von ihnen haucht einen Kreis auf die Scheibe und schreibt spiegelverkehrt das Wort „Kino“ hinein. „Wo ist da Kino?“ fragt sie. „Nichts verstehe.“ kichern die Männer und verschwinden. Mit zusammengezogenen Augenbrauen und geballten Fäusten stapft sie durch den Zug, der merkwürdigerweise auch Ecken hat, um die sie biegen muss. Im Schein der Notbeleuchtung macht sie eine unbesetzte Popkornmaschine aus. Kurz ist sie versucht, eine handvoll mitzunehmen, aber verzichtet in dem Wissen, davon sicher bald Durst zu bekommen und weiterhin, dass das Wasser im Zug nicht trinkbar ist und sie davon Bauchschmerzen und Durchfall bekommen würde, was sie vom Einschlafen abhalten würde. Da öffnet sich eine Tür in der Wand über der in Leuchtreklameschrift das Wort „Kino“ hängt. Also betritt sie den dunklen Raum. Es ist stickig und sie spürt die Anwesenheit vieler Menschen. Auf der Leinwand flackert ein Film über eine junge Frau, die aus ihrem Winterschlaf geweckt wurde und daraufhin vor Wut ihre Bettdecke aus dem Fenster schmeißt. Alle lachen. „Aber so war es gar nicht!“ ruft sie. Schschsch! machen alle. Beschämt verlässt sie das Kino. An der Wand hängen Plakate von Filmen, die bereits liefen und noch laufen sollen. Auf allen Plakaten ist sie abgebildet: verzweifelt, betrunken, verliebt, die Augen verdrehend, die Fäuste geballt, schlafend. Auf einem jedoch ist ein junger Kerl zu sehen, der mit gerollten Plakaten im Arm auf einer Treppe sitzt und jemanden beobachtet. Jemand pustet ihr in den Nacken. Sie dreht sich um und erblickt den jungen Kerl, wie er mit gerollten Plakaten im Arm auf einer Treppe sitzt und sie beobachtet. „Eine Treppe?“ sagt sie, „Im Zug?“ „Wenn nicht im Zug“ sagt er, „wo denn dann?“ „Im Haus?“ sagt sie. „Ach, Häuser.“ sagt er, „Still stehen sie in der Welt herum und warten darauf endlich einzustürzen. Vor allem die Neubauten.“ „Aber Häuser haben Treppen.“ beharrt sie. Er zuckt mit der Schulter und zündet sich eine Zigarre an. „Ist rauchen nicht verboten?“ sagt sie mit verschränkten Armen. „Lady, schlafend hast du mir besser gefallen.“ murmelt er. „Wie, schlafend?“  „Denkst du die Bilder hab ich alle aus der Fantasie gemalt? So gut bin ich nicht.“ Sie reißt Augen und Mund auf. „Bleib so!“ sagt er und zieht Stift und Papier aus dem Nichts, „Der Ausdruck fehlte mir noch.“ „Unglaublich!“ kreischt sie. Er zuckt kurz zusammen. „Was denn? Was ist dein Problem?“ „Ich brauche eine neue Decke und ich hab sie nicht aus dem Fenster geworfen!“ schreit sie bis die Kehle schmerzt. Er zerreißt das Papier und stopft es sich in die Ohren. „Sie ist mir entglitten.“ sagt sie. „Was?“ Er puhlt das Papier aus den Ohren. „Sie ist mir entglitten.“ „Okay.“ sagt er. „Okay?“ sagt sie. „Okay.“ sagt er. Sie seufzt tief. „Wo führt die Treppe hin?“ fragt sie. „Nirgendwohin.“ sagt er. „Das ergibt aber keinen Sinn.“ sagt sie. Das Publikum im Kino applaudiert schallend. Und auch der junge Kerl klatscht, wenn auch motivationsloser. Wie ein Kaninchen im Fernlicht schaut sie verwirrt um sich. „Komm her.“ sagt er. Zögernd geht sie auf ihn zu. Er legt die Poster beiseite und erhebt sich. Ganz nahe an ihrem Ohr flüstert er „Das geht noch tagelang so weiter. Wir wehren uns dagegen, aber im Grunde wissen wir beide, dass wir füreinander bestimmt sind.“ „Spinner.“ raunt sie in sein Ohr. „Glaub mir. Ich bin die Decke nach der du suchst, damit du wieder in Ruhe schlafen kannst. Also geben wir dem Publikum ihr Happy-End.“ „Aber…“ Er umarmt sie fest. Seine Körperwärme umhüllt sie. Sie saugt seinen Geruch ein. Die Kinotür öffnet sich und die Menschen quellen heraus mit glitzernden Augen und beseelten Lächeln. Niemand beachtet sie, wie sie da steht in Nachthemd und Pantoffeln, eine Decke an sich pressend, die nicht nach ihr riecht. Nur zwei alte Männer stehen auf dem Treppenabsatz und zwinkern sich kichernd unaufhörlich zu.

 

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Von Wänden und Türen

Die Türen

Zwei weiße Türen lauern in den Wänden. Ich beobachte sie. Von meiner Ecke aus habe ich beide im Blick. Sie dehnen sich aus, ziehen sich zusammen. Dehnen sich aus, ziehen sich zusammen. Ich höre sie atmen. ­Oder bin ich das?

Noch scheinen sie zu schlafen, aber ich kenne sie schon genau. Erst erwacht die linke und droht: „Gib acht! Gleich geh ich auf!“ Davon erwacht die rechte: „Pass gut auf! Gleich geht sie auf!“

Ich nehme mir vor, genau aufzupassen. Alle Moleküle in meinem Körper passen genau auf. Anspannung können sie genauso wenig ertragen wie ich. Sie fangen an zu tanzen. Werden immer schneller und wilder. Wirbeln umher unter meiner Haut. Ich will sie zur Vernunft bringen und schlagen, aber ich bewege mich nicht. Nur meine Gedanken bewegen sich. Steigen auf in einem leichten Nebel. Ich fokussiere die Tür. Der Nebel bildet Wolken. Sie formatieren sich langsam in meinen Augenwinkeln. Drängen sich in mein Blickfeld. Da öffnet sich die Tür. Ich schrecke zusammen mit dem gesamten Zimmer. Nur die Türen sind entspannt. Sie lachen: „Wir habens dir doch gesagt.“

Die Wände

Die weißen Wände ruhen in ihrem Grundriss. Ich habe vier von ihnen. Sie umgeben mich sorgsam. Tagein, tagaus.

Zur linken Wand habe ich ein spezielles Verhältnis. Sie ist immer dunkler als die anderen und überaus wortkarg. Aber ich mag das. Keine offenen Beurteilungen über mein Denken und Handeln, mein Aussehen und meine Wortwahl. Ich hatte mal einen Löffel geklaut und damit eine Mulde an einem versteckten Ort nahe meines Bettes in die Wand gekratzt. Wenn mir danach ist zu fluchen, flüstere ich die bösen Worte dort hinein. Die Wand erinnert mich an meinen Goldfisch, den ich früher hatte. Deswegen nenne ich sie Blubb. Bei Blubb habe ich die bösen Worte heimlich ins Wasser geflüstert. Meine Eltern meinten, er sei daran eingegangen.

Zur rechten Wand habe ich ebenfalls ein spezielles Verhältnis. Ein kleines Fenster direkt unter der Zimmerdecke lässt im Frühling manchen Vogelgesang hinein. Manchmal steht das Fenster ein wenig offen. Ich schiebe mein Bett dorthin, strecke mich, sauge die Luft ein und verteile einige Brotreste auf der winzigen Fensterbank. Ich hocke mich aufs Bett und warte. Jedesmal kommt tatsächlich ein Vogel. Die rechte Wand sagt: „Mach mal die Augen zu.“  Ich bin folgsam.

Im nächsten Moment liegt der Vogel tot und zerrupft auf dem Boden. „Es war die Wand!“ heule ich, „Ich war das nicht. Es war die Wand!“ Ich lerne nicht aus meinen Fehlern. Ich falle unentwegt auf die Spielchen der Wand herein. Sie erinnert mich an meine tote Katze. Deshalb taufte ich sie Maumau.

Die zwei Wände mir gegenüber sind mir sehr suspekt. Ich behalte sie lieber im Auge. Mich ignorieren sie. Wären da nicht ihre lachenden Türen, würde ich ihre Anwesenheit vielleicht auch einigermaßen verdrängen können. Doch haben sie ihre Ignoranzphase überwunden, sagen sie: „Wir meinen es doch nur gut.“ Erst die linke, dann die rechte. Dann zusammen im Chor, im Kanon. Meistens stimmen die Türen mit ein. Ich kehre ihnen dann einfach den Rücken zu. Aus den Augen, aus dem Sinn.

Beinahe. Ich halte mir die Ohren zu, doch ihre Stimmen hallen in meinem Kopf wider. Sie sind wie meine toten Eltern. Deswegen heißen sie Heinrich und Erika.

Die Türen 2

Durch die Türen wird gekommen und gegangen. Warum es dazu zwei braucht, kapier ich nicht. Vielleicht bewohne ich ein ehemaliges Durchgangszimmer. Oder der Architekt war genauso ein Spinner wie ich und dachte sich „Eine Tür wäre einsam.“  Und was ist mit dem einzigen, kleinen, unschuldigen Fenster? Zählt das etwa nicht?

„Es hat ja noch die Gitterstäbe als Kameraden.“ sagt Erika. Damit soll es sich zufrieden geben? sage ich.

„Es hat einen pittoresken Ausblick in die Ferne.“ sagt Heinrich. Es ist ein goldener Käfig! brülle ich.

„Jaja. Ein magerer Ausgleich für die Einsamkeit.“ sagt Hans, der Türen-auf-und-zu-macher, der Raumbetreter, der Pillen- und Spritzengeber. Einer von zweien. Einer von vielen. Sie haben verschwommene Gesichter. Sie tragen alle weiß. Ich bin nur überzeugt davon , dass es mehr von ihnen gibt, weil von Zeit zu Zeit mehr als einer vor meinem Bett steht. „Hans und Hans“ nenne ich sie. Oder Hans, Hans und Hans. Je nachdem wie viele gerade versuchen, mich in den Griff zu bekommen.

„Ich bin gar nicht einsam. Und ich habe den Vogel nicht kaputt gemacht.“ sage ich, während sie mich mal wieder ans Bett schnallen.

„Gewiss nicht.“ lachen sie mit den Türen im Chor. Hans und die Türen sind derartig eingebildet. Nur weil sie wissen, was hinter den Türen ist. Ich könnte es auch wissen. Ich könnte mich erinnern, wenn ich mich nur richtig anstrenge.

„Pass auf, gleich geh ich auf!“ sagt die Tür. Und ich pass genau auf.

Die Decke

Hans und Hans würden sagen, die Decke sei weiß. Ich sage, sie ist ein Mikrokosmos, eine Seifenoper, ein Spiegel des Lebens.

„Wessen Leben?“ will Maumau wissen. Sie ist ja so neugierig. Ich hab keine Ahnung wessen Leben. Ich bin damit ehrlich. Wenn ich etwas nicht kapier, denke ich mir keine Wahrheiten zurecht. Jedenfalls nicht vor einer Wand. Wände merken, wenn man sie belügt.

Aus dem nebulösen Deckenweiß erheben sich Gestalten. Ich erkenne die Gesichter selten. Manchmal sind sie halb Mensch halb Tier. Sie reden miteinander. Untereinander. Übereinander. Voreinander. Und so weiter. Wenn sie mit mir reden, sage ich: „Ich sag nichts dazu.“ Werden sie zudringlich, schreie ich. Dann verkriechen sie sich. Im Hintergrund wölbt sich eine Landschaft, zu dekorativ um wahr zu sein. Ich sehe unglaubliche Orte. In diesem Zustand sind mir Wände egal. Mir sind Türen egal und einsame Fenster. Und kaputte Vögel.

Das Bett und der Boden

Das weiße Bett ist mein Floß. Auf ihm treibe ich den Amazonas entlang. Manchmal sumpfig. Manchmal wild.

Unter mir brodeln Piranhas. Über mir brütet die Sonne. Ringsum flüstert der Urwald. Das ist natürlich Quatsch. In Wirklichkeit flüstern die Wände. Mein Floß bleibt stecken. Meine Augenlider sind so schwer. Meine Kehle ist trocken und schmerzt. Mein Körper ist starr und wund. Das Floß ist mein Bett.

Die Matratze ist hart und weich. Das Gestell ist hart und kalt. Das Bett erinnert mich an meinen toten Freund. Also nenne ich es gelegentlich DU, denn ich habe vergessen wie er hieß.

„Du, jetzt liege ich auch mal oben. Aber jetzt lass meine Arme los. Und meine Beine. Ich will das nicht mehr. Hör auf! Lass mich los!“ denke ich lauthals. Mit ganzer Kraft löse ich mich aus seinem Griff und stürze zu Boden.  Der Boden ist nur eine Oberfläche. Eine dünne Membran durch die ich stoße. Und darunter ist nichts. Nur eine endlose Leere. Ich falle. Wie das kleine Mädchen, das dem Kaninchen ins Erdloch folgte. Wie hieß es noch? Ich habe es vergessen. Aber es landete irgendwann ganz sanft. Mein Aufprall ist noch lange hin. Um der unerträglichen Leere etwas entgegenzusetzen, werfe ich mich gegen die mich umgebenden Wände. Sie schreien nicht vor Schmerz und Wut, wenn ich sie mit meinem Körper schlage. Ich bin es, die da schreit. Die Türen erwachen. „Gib acht!“ rufen sie. Sie schlagen auf. Sie spucken aus: Hans und Hans und Hans und Hans und Hans und Hans und Hans und Hans und Hans und Hans…

Warm und trocken ists im Sicherungskasten

gewitterkopfHeutzutage fällt selten der Strom bei ihm aus. Vor zwanzig Jahren kam es häufig vor. Gewitter und Sturm, Fluten und menschliches Versagen hüllten seine Welt ins Dunkel. Er war vorhanden. Er funktionierte gut. Bis zu den besagten Stromausfällen. Wenn die Umgebung an Farbe verlor, das Thermometer sank und der bemühte Kerzenschein der anderen ihn nicht in sein sicheres Zuhause zurückgeleiten konnte. Er verlief sich panisch. Wachte in der Fremde auf. Später zwang er sich zur Ruhe und wartete dort, wo er gerade war, bis alles vorüber war. Bis die Lichter angingen. Aber ein kalter Schatten schmiegte sich an ihn. Ließ ihn den Zustand nicht vergessen und vergrub tief in ihm die Möglichkeit, dass die Dunkelheit bleiben könnte. Für immer. Seit er in seinem Sicherungskasten wohnt, ist der Schatten atmungsaktiv. Er lässt nur soviel Strom fließen wie nötig. Und die Sicherungen werden regelmäßig kontrolliert. Manchmal wenn ihm die Luft dünn wird und er sich nach einem Stückchen Außenwelt sehnt, wünscht er sich einen Ausfall, nur für einen kurzen Moment, um den Sicherungskasten für richtig zu befinden. Aber der Strom könnte nicht mehr wiederkehren. Diesmal für immer.

Saugende Wände

schwulstscanDa drüben habe ich einmal gewohnt. Das Haus musste abgerissen werden. Weil es allmählich absackt, haben sie gesagt. Dafür wurde am Stadtrand ein neues gebaut. Als würde man ein vollgeschriebenes Tagebuch verbrennen und ein neues anfangen in der Hoffnung, alles würde sich ändern. Es brauchte nur wenige Jahre, um das neue Zuhause allmählich absacken zu lassen. Die Wände saugen alles auf. Fehler. Furcht. Schrecken. Gelächter. Wie das alte wird es schwerer und schwerer. Und nichts kann das Gewicht erleichtern.

Da drüben war ich mal zu Hause. Jetzt haben sie ein Einkaufszentrum auf die Trümmer gebaut. Ich war noch nie drinnen. Einmal hab ich volltrunken im Vorbeigehen einen schweren Stein ins Schaufenster geschmissen. Aber er hinterließ keine Spuren. Stattdessen ging die Alarmanlage los und ich sucht das Weite.

Dort drüben bin ich aufgewachsen. Manchmal stehe ich in meinen Träumen vor der Haustür und klopfe an. Aber niemand kommt, um mir zu öffnen. Dann betrete ich eigenmächtig den Flur. Er ist dunkel und leergeräumt. Es riecht schimmelig. Ich betrete erwartungsvoll jeden Raum. Aber alle Räume sind leer. Der Strom ist abgeschaltet. In meinem Kinderzimmer hat sich der Teppich mit Regenwasser vollgesogen. Das ganze Haus ist eine Bruchbude. Ein Trümmerhaufen. Natürlich musste es abgerissen werden. Wie ein kranker Zahn gezogen werden muss. Wie ein Geschwür entfernt werden muss. Aus solchen Träumen erwache ich mit Halsschmerzen.