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Making of „Heimatlose mit hedonistischem Kater“

Das ist wieder ein gutes Beispiel für unvorbereitete Themen. Ohne Vorlage habe ich einfach drauflos gemalt. Dafür mussten die Figuren einige Metamorphosen durchmachen. Ein intuitives Bild mit großflächigem Interpretationsspielraum und assoziativen Narrationsmöglichkeiten.

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Making of „The Nature of my Game“

Bei diesem Beispiel kann man ganz gut erkennen, wie ich während der Arbeit finde, meine Meinung über das Motiv ändern zu müssen. Das anfängliche provokante Mäulchen war mir zu agressiv.

Auch war der Hintergrund noch wie eine Dünenlandschaft angelegt. An den Tropfen habe ich ganz schön lange gesessen. Ich weiss noch, dass ich währenddessen Hörbücher von Murakami gehört habe.

Das Mädchen ist erblasst, die Iris der Augen habe ich überarbeitet.

Ein gelbes Kleidchen soll es also sein. Hier noch sehr einfach gehalten. Fell ist mittlerweile gewachsen.

Ein kleiner Blick auf meinen Arbeitsplatz.

Die Schlange braucht Struktur. Das reichte mir aber nicht. Außerdem war ich mit dem Kleid noch unzufrieden und der Hintergrund wirkt auch noch sehr leer und eindimensional.

Finished!

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Die aneinander vorbei Wartenden

Bei der Acrylmalerei „Die aneinander vorbei Wartenden“ begann ich mit der Absicht, Augenmalen zu üben. Die Vorlage dazu habe ich in meinem Skizzenbuch gefunden. Komischerweise konnte ich mich daran erinnern, dass ich beim Sketching einen Münchener Tatort gesehen habe. Anyway, das ist dabei heraus gekommen:

vorbeiwartende

Und hier ein paar Zwischenschritte:

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Making of: Die Heimatlosen

Ich habe heute ein neues Bild angefangen (unter dem Einfluss von Mobys Long Ambients).

Um meinen Rücken und Nacken in eine andere Haltung zu bringen, setz ich mich mal an den Rechner und zeige den Werdegang:

grundierung   schritt 1

Die Leinwand ist grob grundiert.                So in etwa soll der Hintergrund aussehen.

hintergrund   vorzeichnung

Ein Horizont ist in Sicht.                              Die Protagonisten in der Vorzeichnung.

gesicht   bild06

Es hat ein Gesicht !                                                         …work in progress…

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heimatlose9   heimatlos10

Die Katze erinnert irgendwie mehr an einen … Kojoten?

 

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Die Geburt der Spökenkiekerin

Spökenkiekerin

  1. (norddeutsch) Geisterseher; Hellseher

  2. (umgangssprachlich scherzhaft oder spöttisch) grüblerischer, spintisierender Mensch

      (Quelle: Duden.de)

Aus Modelliermasse entstand dieser Kopf:

Die Augen sind bemalte Glascabochons.

Auf den bemalten Kopf trage ich Leim und anschließend Samtpuder auf.

Die Spökenkiekerin mit Kleid und Haaren. So habe ich das Foto ursrünglich gemacht. Dank Filter sieht es nun so aus:

Die Spökenkiekerin

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Kunstdrucke

Bei diesen Beispielen versuche ich mich im Transferdruck. Die Ausdrucke meiner Bilder bzw. Fotos werden dabei mit Photo-Transfer-Blotch eingepinselt und auf die Unterfläche (Leinwand auf Keilrahmen oder Pappe) gepresst. Trocknen lassen und danach wird das Papier mit einem Schwamm abgerubbelt (was immer eine ziemliche Sauerei hinterlässt). Meistens fasse ich das Werk in einen Rahmen aus Klebeband. Lack rauf und fertig ist der…Lack.

Das immer-zu-spät-Kaninchen (bei Etsy)
Das immer-zu-spät-Kaninchen
(bei Etsy)

 

 

Skyline mit komischen Wesen (bei Etsy)
Skyline mit komischen Wesen
(bei Etsy)
Homunkulus (bei Etsy)
Homunkulus
(bei Etsy)
Zebra Kid  (bei Etsy)
Zebra Kid
(bei Etsy)
Domestika (bei Etsy)
Domestika
(bald bei Etsy)
Zufällige Begegnung zweier Mythen (bei Etsy)
Zufällige Begegnung zweier Mythen
(bei Etsy)
"Rise and Shine" gibt es bei meiner Etsy-Seite
„Rise and Shine“
gibt es bei meiner Etsy-Seite
Three little weirdos in iceland (bei Etsy)
Three little weirdos in iceland
(bei Etsy)
Kleine Nixe
Eine Farbvariante gibt es als Digitaldruck auf meiner Etsy-Seite.

FeeEin bearbeitetes Foto von einer meiner ersten Fimo-Figuren. Der Druck ist auf einem Keilrahmen (15 x 15 cm) und hat eine Häkelborte als Rahmung.

mauHierbei habe ich erst einen farbigen Hintergrund transferiert und dann die Katze hinzu gefügt (Leinwand auf Pappe 10 x 10 cm).

wzzupUnsere kleine Mopsdame durfte hier als Model herhalten. Die Leinwand (auf Pappe 25 x 25 cm) wurde zuvor mit Lackfarbe eingesprüht. Ein Funkelglitzerband bildet den Rahmen.

mau_rundDie Creepy Kitty Cat gibt es hier noch mal in Rund (10 x 10 cm).

negativzonerDie Maus aus der Negativzone hier mit Funkelglitzerrand (10 x 10 cm).

nixeEin Motiv aus einer meiner Lieblingsmärchen: Die kleine Meerjungfrau. Die Vorlage ist hierbei ein Foto einer meiner Fimo-Figuren. Das Bild habe ich dann noch mit Bronze-Acrylfarbe bearbeitet (Leinwand auf Keilrahmen 15 x 15 cm).

nixe_rundUnd eine andere Farbvariante in Rund mit Klebebandrahmen (Leinwand auf Pappe 15 x 15 cm).

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Simone und die Ölmalerei

Ich bin immer wieder begeistert, beeindruckt, inspiriert und auch neidisch, wenn ich Arbeiten von Joe Sorren oder Nicoletta Ceccoli sehe. Wie kriegen die das hin? Mit Ölfarbe.

Ich habe zwar bereits früher mal versucht mit Ölfarbe zu malen, habe die Technik jedoch nicht so richtig durchschaut und frustriert aufgegeben. Ich wollte sogar mal einen VHS-Kurs belegen, aber der fiel aus. Dann habe ich versucht mir Wissen aus Büchern anzueignen, was schwierig war, da die für mich richtigen Bücher (also KEIN Stilleben etc.) sich offenbar vor mir verstecken zu scheinen. Aber grundlegendes konnte ich mir aneignen. Also habe ich ein leinwandiges Oval mit weisser Farbe grundiert. Da ich auf der Suche nach meinem Fächerpinsel die Schubladen meiner Ikea-Kommode öffnen mußte, was sich als nervig bis anstrengend erwies, da diese auseinanderfielen bzw sich verkeilt hatten, habe ich gleich die Trocknungszeit damit gefüllt die Schubladen auszuräumen und zu leimen. Als die Oberfläche trocken war, schmirgelte ich sie mit sehr feinem Schmirgel(achwas)papier ab und legte eine neue Schicht auf. Bei der Trockenzeit sollte man die Oberfläche vor Fusseln schützen, habe ich festgestellt. In dieser Zeit machte ich einen riesengroßen Abwasch. Dann wieder schmirgeln und grundieren, wieder trocknen und grundieren. Vier Schichten also, damit die Oberfläche schön glatt ist.

Ich hatte mir schon tagelang Gedanken gemacht, was ich nun malen wollte. Wie so oft kam das Motiv beim Kritzeln.

 

(Ich weiß noch, dass Janelle Monae lief).

Als nächstes begann ich, einen dramatischen Hintergrund zu malen:

Und die Figur folgt:

Erstens kommt es anders und zweitens als man meint. Wie ich mir auch den Kopf verdrehte, so wie auf dem Bild kann man nicht über die Schulter gucken (ich jedenfalls nicht), also mußte ich das wohl oder übel ändern…

Und so sieht es zur Zeit aus. Unvollendet harrt es aus bis ich wieder frei habe und Zeit zum Malen.

Abgesehen davon, dass es mir wirklich schwer fiel, nicht die Ölfarben bei ebay zu verkaufen und dieses Kapitel ein für alle mal zu lassen, ist der Geruchsfaktor ein schwerwiegendes Element. Bei geöffneter Balkontür und in eine Decke gemummelt (und mit leichten Kopfschmerzen) fluchte ich vor mir her und lobpreiste die gute alte Acrylfarbe. Aber dennoch…noch habe ich nicht kapituliert.