nur kurz über mich

It’s been haunting in my upper storey for as long as I can remember.

Ich bin in einem alten Bauernhaus auf dem norddeutschen Land aufgewachsen. Schon seit langen existiert der Hof nicht mehr, außer in meinen Träumen. Tatsächlich ist dieser Ort für mich sehr bedeutungsschwanger, hat etwas gespenstisches und geheimnisvolles. In viele meiner Bilder transportiere ich diese Atmosphäre von kindlicher Phantasiewelt und Düsternis.
Mit ungefähr 16 Jahren habe ich autodidaktisch angefangen mit Kohle zu zeichnen, dann mit Pastellkreide und schließlich mit Öl.

Bei meiner kurzzeitigen Arbeit als Erziehungshelferin in einem Heim für gehörlose, mehrfachbehinderte Erwachsene, begann meine großräumige Abgrenzung allmählich zu schrumpfen. Meine Wahrnehmung und Umgehensweise veränderte sich. Nach einer mehrjährigen Exkursion ins Studentenleben (FH Ottersberg/Kunsttherapie und Bildkunst Akademie Hamburg/Illustrationsdesign) lernte ich zumindest, dass die Welt nicht auf mich gewartet hat.
Eine ganze Weile war ich auf der Suche nach Weltbildern und neuen Anstößen. Wahrscheinlich war es v.a. die Anthroposophie als andere Religionen, die mich letztendlich zweifelnd und ungläubig zurück ließen. Auch in der Kunstszene befand ich mich in der Wüste. Bis ich in Berlin die Galerie Strychnin für mich entdeckte und somit die Lowbrow Art. Ich habe mich so sehr darin verliebt, dass ich angefangen habe das Blog „Süßkultur“ zu schreiben, da ich im deutschen Raum kaum etwas darüber gefunden habe.

Sujet

Meine Bilder sind bevölkert von surrealen Wesen, die in Kombination mit ihrer Umgebung eine sonderbare Atmosphäre schaffen. Obwohl teilnahmslos wirkend,  versuchen sie ihre Umwelt zu begreifen. In ihrem scheuen Versuch Kontakt herzustellen, erscheinen sie ausgesetzt, alleingelassen, entrückt. Weitere Aspekte meiner Arbeit sind expressiv realistische Darstellungen von Personen, deren mentale Schäden durch äußere Verletzungen gespiegelt werden.

English version:

I grew  up in an old farmhouse in a small village of northern Germany in the seventies and eighties. The house does not exist anymore for a long time now, except in my dreams. Actually this place is very pregnant with meaning for me, it has something  eerie and mysterious. In many of my pictures I transport this atmosphere of childhood  imagination and weirdness.

At the age of about 16 I autididactically started to draw with coal, then with pastel chalk and finally with oil.

During my temporary work as an education assistant at an institution for deaf,
multi-handicapped adults, my big homemade border began to shrink bit by bit.
My perception and interaction changed. After several years of excursion into
student life (FH Ottersberg / Art Therapy and Bildkunst Akademie Hamburg /
Illustration Design), I learned at least that the world has not been waiting for me.

For a while I was looking for different view of lives and new impulses.
I think anthroposophy and other religions left me doubting and disbelieving.
Also in the art scene I was in kind of a desert.

Finally I discovered the gallery Strychnin in Berlin and therefore the Lowbrow art. I have fallen so much in love with the subject that I have started the blog „suesskultur“ (which means sweet or cute culture), because I could hardly find anything about it in Germany.

Sujet

My paintings are populated by surreal beings who, in combination with their surroundings, create a strange atmosphere. Although apathetic, they try to understand their environment. In their shy attempt to make contact, they appear abandoned, left alone, raptured. Other aspects of my work are expressively realistic depictions of people whose mental damage is mirrored by external injuries.

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